Technik


Tubeless 2.0

Tubeless (Schlauchlos) ist mehr als nur Dichtmilch! Immer mehr fahren heute zusätzlich mit einer Reifen-Einlage. Tom fährt aktuell auf seinem Rocky Mountain Instinct Bike und dem Rocky Mountain Solo Gravel mit Reifen-Einlage und ist begeistert.

Die Reifen-Einlage...

  • ... schützt die Felge vor Schäden
  • ... senkt den Rollwiderstand um 3.2%
  • ... erlaubt einen geringeren Luftdruck für höhere Traktion
  • ... verhilft dem Reifen zu einer wesentlich höheren Seitenwandstabilität, kein "Burping" mehr
  • ... reduziert die Schläge bis zu 50% und die Vibrationen bis zu 77%
Und falls du unterwegs trotzdem einen Platten einfährst, schau dir das Video über das Stan's Dart Tool an. Noch Fragen?


Flat- oder Klickpedal, die Qual der Wahl

Tja, hier scheiden sich die Geister. Jeder erzählt etwas anderes. Für manche sind Flatpedals das Beste, andere schwören auf Klickpedale. Doch welche sind nun die besser Wahl? Die Antwort gleich einmal vorweg: Keine. Beide Technologien bieten Vor- und Nachteile.

Wir möchte hier einmal mit Vorurteilen gegenüber den jeweiligen Pedalen aufräumen, die wir immer wieder hören. Manche Vorurteile sehen wir als falsch an und manche stimmen sogar.

Flatpedals: Man kann nicht optimal Kraft übertragen – falsch
Der sogenannten runden Tritt kann auch mit Flatpedals trainiert werden. Beim Hochfahren konzentriert man sich explizit darauf, die Beinkraft möglichst effizient auf das Bike zu übertragen. Das geht auch mit Flatpedals. Richtig, ich kann zwar hinten das Pedal nicht hochziehen, aber ich kann es nach Hinten drücken.

Flatpedals: Die Pedale bieten keinen sicheren halt – falsch
Mit den heutigen Sohlen der Bike Schuhe (nicht Turnschuhe), klebt man regelrecht an den Flatpedals.

Flatpedals: Schienbeinpiercings sind unvermeidbar – richtig
Es kann vorkommen, dass man sich das Pedale ans Schienbein schlägt. Das tut nicht nur höllisch weh, sondern gibt auch kleine Narben. Meistens passiert dies nicht etwa beim Fahren auf dem Bike, sondern beim Aufsitzen, beim Schieben oder sonst irgendwie.

Klickpedale: Im Notfall kann ich nicht Ausklicken – falsch
Ausklicken muss geübt sein, wie alles andere auf dem Bike auch. Versierte Klickpedalfahrer können immer und zu jeder Zeit aus den Pedalen ausklicken. Die Kraft die zum Ausklicken benötigt wird, kann eingestellt werden. Am Anfang empfiehlt es sich, den Mechanismus so einzustellen, um mit wenig Kraft ausklicken zu können.

Klickpedale: Bei schwierigen Stellen fahre ich lieber ausgeklickt – falsch
Der grosse Vorteil an Klickpedalen ist eben gerade der, dass man fest mit dem Bike verbunden ist. Eingeklickt sind schwierige Stellen sogar sicherer zu fahren, da man nicht vom Pedal abrutschen kann. Und wenn du eine schwierige Stelle lieber ausgeklickt fährst, dann solltest du diese Stelle gar nicht fahren. Bewusst fahren oder bewusst absteigen.

Klickpedale: Man wird Technikfaul – richtig und falsch
Klickpedale verleiten dazu den Bunny Hop hochzuziehen, das sehen wir auch so. Für Anfänger empfehlen wir daher mit den Flatpedals zu beginnen und die Techniken richtig zu erlernen. Aber genau das hochziehen mit Klickpedalen kann in gewissen Situationen auch ein Vorteil sein.

Hybrid Pedale sind eine ideale Lösung – falsch
Auf der einen Seite ein Flatpedal, auf der anderen Seite ein Klickpedal. Klingt verlockend, macht sich in der Praxis aber enorm schwierig. Man erwischt stets die falsche Seite wenn man einklicken will und die Plattform Seite bietet einfach zu wenig Grip. Hybrid Pedale sind mit Abstand die schlechteste Lösung.

Wir haben bei uns im Shop verschiedene Pedale welche du gerne testen kannst. So findest du für dich das beste Pedal.